22.11.2011, Neue Westfälische

"Messias" in der Martin-Luther-Kirche


Der Bachchor singt am Sonntag, 18. Dezember, ab 18 Uhr das Barockoratorium "Der Messias" von Georg Friedrich Händel in der Martin-Luther-Kirche. Unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Sigmund Bothmann musizieren außerdem Cornelie Isenbürger, Sopran, Bettina Pieck, Alt, Georg Poplutz, Tenor, Markus Krause, Bass und die Cammermusik Potsdam.
In kaum mehr als drei Wochen schrieb Händel 1741 dieses Stück, das als ein Höhepunkt nicht nur seines Werkes, sondern der Oratoriengeschichte überhaupt anzusehen ist.
Nachdem Händel, in Halle/Saale geboren, als Organist und Komponist von Kirchenmusik Italien und Deutschland bereist hatte, ließ er sich in London nieder, wo er eine große Reihe von Opern und später auch die ihm immer wichtiger werdenden Oratorien schuf.
Das Oratorium Messias erzählt von der Geschichte Gottes und der Welt. Im ersten der drei Teile werden die Verheißung und die Geburt Jesu besungen, im zweiten Teil Passion und Auferstehung. Der dritte Teil ist Bekenntnis zum Messias und ein Fest der Ewigkeit Gottes.
In Gütersloh wird der Messias in Englisch und mit historischen Intrumenten aufgeführt. Die Solisten des Abends, mit musikalischen Wurzeln in Westfalen und international singend, wirkten bereits erfolgreich in Gütersloh, und auch die Cammermusik Potsdam, ein Hort historischer Aufführungspraxis in Deutschland, war bereits im Mai des Jahres zum Jubiläumskonzert der Martin-Luther-Kirche gern gesehener Gast.
Der Messias ist ein großes Stück Musik, das zu seiner Zeit einen breiten Querschnitt der Gesellschaft erreichte. So bringt der Bachchor den Messias kurz vor Weihnachten nach Gütersloh, in guter englischer Tradition und in Erwartung vieler, die das berühmte Halleluja wiedererkennen und einen festlichen Auftakt zum Weihnachtsfest erleben möchten.
Karten für das Konzert sind im Vorverkauf erhältlich bei GT Marketing, Berliner Str. 63, Tel. 2113636 und an der Abendkasse.

---